3. Januar, SZ Kleintransporter behindert Straßenbahnverkehr
Durch einen Kleintransporter Typ VW mußte der Straßenbahnverkehr der Linie 8 auf der Maxstraße/ Ecke Ostraallee umgeleitet werden. Der Halter hatte das Fahrzeug so geparkt, dass die Straßenbahn keine Chance zur Weiterfahrt, erst der Abschleppdienst schaffte Abhilfe.
6. Januar, SZ DVB plant Verlängerung der Linie 2 nach Gompitz und andere Trassen
Dresdens Straßenbahnen sollen in Zukunft weiter ins Umland hinausfahren, so lautet die Meldung der Verkehrsbetriebe von gestern.
Am weitesten mit der Planung von Streckenverlängerungen scheint man auf der Strecke zwischen Gorbitz und Gompitz zu sein. Dort liegen bereits schon mehrere Varianten der Streckenführung vor und auch das Regierungspräsidium signalisierte schon seine Unterstützung. Die DVB rechnen für das etwa 2 Kilometer lange Stück mit Kosten in Höhe von 15 bis 20 Mio. Mark.
Am ergeizigsten ist aber das Ziel, schon 1999 mit dem Bau zu beginnen, denn die zwei beauftragten Ingenieurbüros erwarten keine nennenswerten Probleme mit den Grundstückseigentümern, weil die Trasse direkt neben der B173 verlaufen soll. Und auch für eine weitere Verlängerung nach Kesselsdorf wollen die Verkehrsbetriebe noch dieses Jahr Kontakte zum Weißeritzkreis aufnehmen, womit vielleicht auf längere Sicht der Bau einer Überlandstrecke nach Kesselsdorf in Frage kommt.
Doch auch für Weißig, genau auf der anderen Seite der Stadt gelegen, stehen die Karten für eine erneute Straßenbahnanbindung nach der Periode zwischen 1908 bis 1949 nicht schlecht. Viele betrachten die Anbindung an das dort seit der Wende entstandene Wohn- und Gewerbegebiet durch die Buslinie 93 als unzureichend. Die Verlängerung parallel zu Straße, wie sie schon einmal bestand wäre relativ unproblematisch, nur innerhalb des Ortes fehlen die Freiräume für eine Weiterführung.
Im Moment soll die Sache aber erst nur neu bewertet werden, nachdem bereits ein 1994 eine Kosten-Nutzen-Analyse ein negatives Ergebnis erbracht hatte.
Eine Anbindung des Ostrageheges hingegen ist in nächster Zeit nach nicht zu erwarten, zumal man erst einmal abwarten will, wie sich der Messestandort entwickelt, denn im Moment lohne sich der Aufwand auf gar keinen Fall.
7. Januar, SZ Schwarzfahrer verursachen Millioneneinbußen
Obwohl fast jeder 2. Dresdner Haushalt eine Dauerkarte für die Straßenbahnen und Busse der Stadt besitz, gibt es laut DVB jeden Tag noch 11000 Schwarzfahrer, von denen durchschnittlich 400 von den 40 Kontrolleuren erwischt werden.
Rein rechnerisch ergäbe diese Tatsache eine Einbuße von über 10 Mio. Mark im Jahr, wobei Dresden immer noch unter dem Bundesdurchschnitt von 4% Schwarzfahrern (Dresden: 3%) liegt.
Das Fahrgastaufkommen ist übrigens letztes Jahr (1998) um über 1 Million auf 140 Millionen Fahrgäste angestiegen und soll durch eine Imagekampagne des VVO (Verkehrsverbund Oberelbe), Kosten ca. 1 Million Mark, noch gesteigert werden.
11. Januar, SZ Bahn rammt Kleintransporter
Beim Versuch, auf der Großenhainer Ecke Hansastraße zu wenden, erfaßte heute um 10.53 Uhr die Straßenbahn der Linie 3 einen Kleintransporter. Der Fahrer kam schwer verletzt ins Krankenhaus, in der Straßenbahn wurde niemand verletzt.
Bis 12 Uhr mußte allerdings SEV eingesetzt werden, denn es entstand ein Sachschaden von 20000 Mark am Transporter und von 50000 Mark an der Bahn. Marienbrücke endgültig eröffnet
Heute wurde die Marienbrücke, die zwischen 1846 bis 1852 erbaut und 1901 als reine Straßenbrücke eröffnet wurde, dem Verkehr nach knapp 2 Jahren Bauzeit wieder übergeben. Für die Straßenbahn bedeutet das, dass 875 Meter Doppelgleis neu verlegt und 60 Fahrleitungsmasten errichtet wurden, so dass die die Bahn jetzt nicht mehr wie früher mit Schrittgeschwindigkeit, sondern in angemessenem Tempo über die Brücke brausen kann.
12. Januar, SZ Straßenbahn entgleiste in Radebeul nach Zusammenstoß
Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es heute kurz vor 17 Uhr auf der Meißner Straße Höhe Wasastraße in Radebeul.
Dort stieß ein Pkw frontal mit einem Zug der Linie 4 zusammen. Der Triebwagen entgleiste und stellte sich quer zur Fahrbahn. Die Feuerwehr, die genau wie die Polizei schnell vor Ort war, mußte schweres Räumgerät einsetzen, um die Straßenbahn zu bergen.
Infolge des Unfalls mußte die Straße für mehrere Stunden voll gesperrt werden und die DVB setzten SEV zwischen Radebeul-West und -Ost ein.
15. Januar, SZ Doppelhaltestellen sind zulässig
An vielen Punkten in der Stadt konnen 2 Straßenbahnen hintereinander halten, so dass das Umsteigen erleichtert wird. Die DVB stellten jetzt klar, dass dies auch rechtlich richtig ist, obwohl ein doppeltes H in Haltestelleschild nicht in der STVO steht.
Da aber die Bahnen auch andere Vorrechte gegenüber Autofahrern in der Stadt (70 statt 50 km/h in der Stadt) hat, ist sie laut ihrer Betriebsordnung auch zum Betrieb von Doppelhaltestellen fähig.
16. Januar, SZ LKW rammte Straßenbahn
Wegen eines Zusammenstoßes der Tram mit einem Lkw auf der Cottaer Straße um 18.45 Uhr konnte bis 20.50 Uhr der Straßenbahnbetrieb auf dieser Strecke nicht geführt werden. Etwa in Höhe der Behringstraße kreuzte plötzlich der Laster die Gleise und kollidierte mit der Bahn. Dabei wurde in der Bahn ein neunjähriger Junge leicht verletzt. Der Fahrer (40) des Lkws wurde von der Polizei mit 2,55 Promille festgenommen, besaß zudem noch keinen Führerschein und wurde per Haftbefehl gesucht. Er wurde dem Haftrichter überstellt. Der Schaden beträgt ca. 30500 DM.
20. Januar, SZ Straßenbahnen werden knapp
Der DVB fehlen die Straßenbahnwagen. Der Grund liegt in den zahlreichen Unfällen der letzten Wochen, die mit Straßenbahnen geschehen sind, so dass die Bahnen zur Reperatur müssen.
Vor allem für die Linien 2 und 42 bringt das Probleme, so dass ab heute 3.30 Uhr folgende Änderungen in Kraft treten:
Die Linie 2, die ursprünglich im Tagesverkehr bis zur Liebstädter Straße durchfuhr, wird bis zum Fetscherplatz verkürzt.
Linie 14 fährt jetzt nur noch bis zum Postplatz, dafür fährt die Linie 42 aller 5 Minuten vom Postplatz zur Liebstädter Straße ab.
21. Januar, SZ Neues Leitsystem startet mit Haltestellenanzeigen noch dieses Jahr (siehe auch hier)
In Zukunft werden die Dresdner sich besser darüber informieren können, wann denn nun die nächste Bahn auch wirklich an der Haltestelle eintrifft, oder ob wegen eines Unfalls SEV eingesetzt wird. Zumindest an den wichtigsten Haltestellen soll das bald der Fall sein.
Den Anfang werden die Umsteigepunkte Fetscherplatz und Zwinglistraße machen, wobei die Fahrgäste noch dieses Jahr ablesen können, wann die Bahn denn genau eintrifft. Überwacht wird das ganze von den Mitarbeitern der DVB-Leitstelle Trachenberge. Dort erscheinen auf den Monitoren sämtliche Bus- und Bahnlinien auf einem Stadtplan von Dresden.
Jetzt in der Erprobungsphase werden jeweils nur 2 Fahrzeuge verfolgt, aber bald werden alle gleichzeitig fahrenden 180 Straßenbahnen und 190 Busse als farbige Punkte zu sehen sein und aller 15 Sekunden aktualisiert werden.
Grüne Farbe bedeutet, dass alles in Ordnung ist,
gelb, dass sie zu spät dran ist und
rot, dass sie zu früh ist.
Wenn nun solch ein Fall eintritt, informieren die Dispatcher sofort den jeweiligen Fahrer und schätzen ein, ob er die Verspätung noch aufholen kann, oder ob ein Reservefahrzeug dazwischen geschoben werden muss. Dem neuen Leitsystem werden somit alle Vorkommnisse, die mit der Bahn zu tun haben, gemeldet, so dass auch die Unfalle sofort an den Rechner gehen, und nicht wie früher erst per Funk gemeldet werden. Bei 700 Crashs im Jahr 1998 und nur 30% eigenem Gleisbettanteil ist das ein großer zeitlicher Gewinn. Aktuelle Statistiken zur DVB
Fahrzeuge: 180 Bahnen und 190 Busse parallel im Einsatz, außerdem je drei Busse und Bahnen in Reserve
Linien: 16 Straßenbahn- und 26 Buslinien, das Netz ist rund 480 km lang
Haltestellen: 256 Bahn- und 372 Bushaltestellen, Abstand durchschnittlich 400 Meter
Geschwindigkeit: Durchschnittliche Reisegeschwindigkeit rund 20 Kilometer pro Stunde, Maximalwert 70 km/h auf eigenem Gleiskörper und freier Strecke (z. B. nach Weixdorf)
23. Januar, SZ Gleisbau am Wiener Platz Ost
Von heute 3:30 an bis zum Montag, 08. 02., 3 Uhr muss der Tramverkehr wegen der Umgestaltung des Wiener Platzes umgeleitet werden.
Linie 9 fährt ab Lennéplatz über den Straßburger Platz zum Fetscherplatz.
Die Linie 10 und 26 fahren eine Umleitung über Grunaer Straße, Pirnaischer Platz zum Hauptbahnhof.
Linie 11 verkehrtv on Bühlau ab Hauptbahnhof nach Friedrichstadt.
SEV gibt es im Ringverkehr von Zschertnitz über Lennéplatz, Hbf., Bürgerwiese zurück nach Zschertnitz. Umleitungen wegen Dreharbeiten
Wegen der Filmaufnahmen zu dem Krimi "Tödliche Leidenschaften" wird die Augustusbrücke heute zwischen 15 und 21 Uhr für die Straßenbahnen (Linie 4) gesperrt werden. Sie fährt in dieser Zeit über die Marienbrücke.
29. Januar, SZ Wartehäuschen-Umbau am Fetscherplatz
Das unter Denkmalschutz stehende Wartehäuschen am Fetscherplatz wird saniert und bis spätestens Mai soll dort laut Investor ein Bistro eröffnet haben.
Ursprünglich sollte der Bau schon zusammen mit den Haltestellenarbeiten letztes Jahr fertig werden.
2. Februar, SZ Umleitungen und Ersatzverkehr bei den DVB
Linie 2: Montags bis Freitags im Tagesverkehr zwischen Gorbitz und Fetscherplatz, sonst bis zur Liebstädter Straße. Ab Zwinglistraße Ersatzbus Richtung Kleinzschachwitz. Ab Abzweig nach Reick Straßenbahnlinie 49 nach Prohlis.
Linie 8: Nur bis Abzweig nach Hellerau. Weiterfahrt mit Pendelverkehr.
Linie 9: Bis 8. Februar ab Lennéplatz über Straßburger und Comenius- zum Fetscherplatz. SEV zwischen Lennéplatz und Hauptbahnhof.
Linie 10: Bis 8. Februar zwischen Straßburger Platz und Hbf. über Pirnaischen Platz.
Linie 11: Bis 8. Februar aus Richtung Bühlau über Hbf. nach Friedrichstadt. Zwischen Hbf. und Zschertnitz SEV.
Linie 12: Eingestellt.
Linie 14: Nur zwischen Leutewitz und Postplatz. Anschluss Ersatzlinie 42. Weiter siehe Linie 2.
Linie 26: Bis 8. Februar wie Linie 10.
10. Februar, SZ Verkehrsbetriebe mit Preis ausgezeichnet
Der "Mobile Service" (MOSE) der DVB erhielt heute den 1. Preis des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) im Wettbewerb um "Königliche Verhältnisse in Bus und Bahn".
Der Service wurde 1997 als Projekt von DVB, Arbeitsamt und der Dresdner Arbeits- und Qualifizierungsgesellschaft gegründet. Die 68 Mitarbeiter sind den ganzen Tag unterwegs, erteilen den Fahrgästen an Haltestellen Auskünfte, helfen beim Ein- und Aussteigen oder auch beim Ticketkauf. Aber auch Sachbeschädigungen werden durch die mobilen Serviceträger festgestellt und den DVB gemeldet.
Außerdem gibt es den Service, dass alten Leuten oder Müttern mit Kindern der Transport schwerer Güter oder große Besorgungen abgenommen werden.
Deshalb erkannten die VCD-Juroren in dem Projekt eine besondere Innovation und bescheinigen ihm einen großen sozialen Nutzen.
11. Februar, SZ Abbruch der alten Bahnhofshallen
Ende diesen Monats werden die alten, nicht denkmalgeschützten Hallen des Straßenbahnhofs Mickten abgerissen. Die BCC BauConcept + Consult GmbH will auf dem Gelände ein Einkaufszentrum errichten. Pilotprojekt Linie 2 bringt Händler in Existenznot
Die Großbaustelle auf der Bodenbacher Straße kommt langsam voran, auch wenn es noch bis zum Ende des Jahres dauert. Doch schon jetzt klagen die anliegenden Händler über starke Umsatzeinbußen, denn die Erneuerung von Straßen, Fußwegen, Gleisen und Leitungen bringt viel Dreck, Schmutz und Lärm mit, was sich kein Kunde freiwillig antut.
Manche Händler sprechen schon von bis zu 80% Umsatzrückgang, und selbst Steffen Heitmann, Justizminister Sachsen, der hier gerade auf Wahlkampftour ist, kann in seinem Wahlkreis keine Lösung anbieten. "Die Leute müssen einfach durchhalten", sagt er und verweist darauf, dass es keinen Entschädigungstopf für solche Härtefälle gibt.
13. Februar, SZ Umleitung der Linie 4 in Tolkewitz
Wegen Arbeiten an einem Abwasserkanal auf der Österreicher Straße muß die Straßenbahn der Linie 4 in der Zeit zwischen 6 und 20 Uhr umgeleitet werden. Sie fährt verkürzt bis zum Btf. Tolkewitz, von dort wird ein Bus als SEV nach Laubegast eingesetzt.
15. Februar, SZ Umleitung des Bahnverkehrs wegen Brückenbaus
Von heute 21 Uhr an bis morgen 3 Uhr und von morgen 21 Uhr bis zum 17. Februar 3 Uhr wird der Bahnverkehr der Linie 4 wegen Bauarbeiten an der Autobahnbrücke auf der Meißner Straße umgeleitet.
Dazu wird die Linie 4 in zwei Teilabschnitte gegliedert. Einer von Laubegast bis zur Gleisschleife in Mickten, der andere zwischen Radebeul Ost und Coswig sowie Weinböhla. SEV verkehrt von Mickten nach Radebeul Ost.
19. Februar, SZ Umleitungen wegen Gleisbaus in Leuben und auf der Pirnaer Landstraße
Auf der Leubener Straße zwischen Troppauer Straße und Kärtner Weg werden ab heute bis zum 22. Februar ca. 40 Meter Doppelgleis erneuert. Deshalb wird die Linie 6 vom Schillerplatz her kommend nach Laubegast umgeleitet und es gibt einen SEV von dort nach Leuben und Niedersedlitz.
Die Linie 9 muss ebenfalls in der Zeit auf Grund von Arbeiten auf der Pirnaer Landstraße umgeleitet werden. Sie fährt bloß bis Reick, genauso wie die Linie 49 von Prohlis aus.
20. Februar, SZ Höhere Kosten für die Bahn wegen neuer "Ökosteuer"
Wegen der ab 1. April in Kraft tretenden "Ökosteuer" werden die DVB bis zu 1,5 Millionen Mark Mehrausgaben haben. Das resultiert daraus, dass die Preise für Strom (+2 Pfg/kWh) und Kraftstoff (+6 Pfg/l) steigen und gleichzeitig die Lohnkosten nicht im selben Maße fallen.
Dadurch müßten die DVB entweder wieder die Preise erhöhen oder aber die Wartezeiten erheblich verlängern, wobei erstes ausgeschlossen wird, da die Preise schon im Mai 1998 erhöht wurden und damals gesagt wurde, dass weitere Tariferhöhungen in naher Zukunft kein Thema sind.
Tolle "Ökosteuer", wo doch Bus und Bahn so umweltfeindlich sind und die Autos die reinsten Engel ;-|.
21. Februar, SZ Ich habe Geburtstag
Heute wurde ich zugegebenermaßen 19 Jahre alt. "Lottchen" auf Kästner-Tour
Wegen des Kästner-Jubiläums fuhr heute die Kinderstraßenbahn "Lottchen" mit rund 30 Kindern eine dreiviertel Stunde, wobei das Ziel die Schauburg war, wo es noch mehr von Dresdens berühmten Schriftsteller zu hören gab.
22. Februar, SZ In Bus und Bahn wird gezählt
Von heute an bis zum 14. März werden in den Bussen und Bahnen der DVB Erhebungen zur Nutzung der verschiedenen Fahrausweisarten gemacht. Die beauftragten Mitarbeiter, die sich ausweisen können, werden Fahrgäste befragen und die Fahrausweise einsehen wollen.
Deshalb bittet die DVB die Fahrgäste um Unterstützung der Aktion.
23. Februar, SZ Gleisarbeiten auf der Grunaer Straße
Wegen Gleis- und Deckenschlussarbeiten auf der Grunaer Straße kommt es ab heute in 3 auf einander folgenden Nächten (23., 24., 25. Februar, 20-3.30 Uhr) sowie in den Nächten vom Freitag (26.2.) zum Montag (1.3.) zu Umleitungen des Staßenbahnverkehrs.
Linie 1 fährt über die Carolabrücke, Albertplatz, Albertbrücke zur Gerokstraße und weiter nach Leutewitz.
Linie 2 wird verkürzt bis zum Postplatz, von wo es SEV über den Pirnaischen und Straßburger Platz zur Wintergartenstraße gibt.
Die Linie 4 fährt dann über den Külz-Ring, Wiener Straße und Lennéstraße.
Weitere Baumaßnahmen folgen dann im März.
24. Februar, SZ Bauarbeiten in Plauen kommen voran
An der neuen Trasse für kürzere Fahrzeiten in die Innenstadt von Coschütz aus arbeiten die DVB mit Hochdruck. Das 11-Millionen-Projekt, das über die ehemalige Lehmgrube Räcknitz führt, soll im Herbst 1999 fertiggestellt werden, wobei sich dann die Fahrzeiten von Coschütz aus von 27 auf 14 Minuten reduzieren.
25. Februar, SZ Verkehrsbetriebe wittern gutes Geschäft mit VW-Ansiedlung
Die DVB wollen für VW die gesamte logistische Leistung wegen der Zulieferung zum geplanten VW-Werk am Straßburger Platz übernehmen. Worüber allerdings der Güterverkehr per Straßenbahn dann laufen soll, ist allerdings noch nicht ganz klar, denn die Entscheidung ob Reick oder Friedrichstadt als Logistikzentrum in Frage kommen, wird erst im März gefällt.
Durch diese "Nebengeschäfte" erhoffen sich die DVB satte Einkünfte, so dass sich der Zuschußbedarf der Stadt senken könnte.
Auch an dem Design für die Güterstraßenbahnwagen wird noch gearbeitet, fest steht bis jetzt nur, dass sie an beiden Enden eine Fahrerkabine erhalten, denn am Straßburger Platz gibt es keine Wendemöglichkeiten. Die Länge wird entweder 45 oder 60 Meter betragen (Vergleich: größter Tatrazug durch Dresden: 42 m), wobei bei 60 m Länge nur 32 anstatt der sonst 45 nötigen Güterfahrten täglich anfallen würden und somit der restliche Straßenbahnverkehr nicht so behindert würde.
Dass auch die Gleise für die Zufahrten erneuert werden müßten, ist allen Beteiligten auch klar, dennoch hängt hier an manchen Abschnitten die ganze finanzielle Seite noch in der Luft, da wird sich die Stadt noch etwas einfallen lassen müssen. Auto rammte Straßenbahn: Fahrer eingequetscht
Zu einem schwerem Verkehrsunfall kam es gestern auf der Leipziger Straße, Ecke Puschkinplatz gegen 13 Uhr. Dort stiess ein 45-jähriger Nissan-Fahrer beim Überholen eines Lkws frontal mit der Bahn zusammen. Der Mann wurde in seinem Auto eingequetscht, die Feuerwehr mußte ihn befreien und sofort wurden seine schweren Verletzungen durch den Notarzt behandelt. Die Insassen der Bahn blieben zum Glück alle unverletzt.
An dem Pkw und der Bahn entstand erheblicher Sachschaden, der Bahnverkehr war bis gegen 14.30 Uhr unterbrochen und mußte über die Großenhainer Straße umgeleitet werden.
26. Februar, SZ Streit um die Zukunft des Straßenbahnnetzes
Die PDS will den Erhalt des Straßenbahnnetzes der Stadt durch ein Bürgerbegehren endgültig festlegen. Die dazu nötigen 18750 Unterschriften wurden bereits gesammelt und eingereicht, der Stadtrat will am 15. April prüfen ob der Antrag rechtmäßig ist.
Die Verkehrsbetriebe sind natürlich dagegen, denn der Erhalt der Strecke auf der Rudolf-Renner-Straße würde sie um Einsparungen von 1,1 Mio. Mark bringen, da ein Bus hier billiger wäre. Dadurch, so der Sprecher Thorsten Opderbeck, ist auch der Ausbau der Schnellbahn nach Gompitz und Coschütz gefährdet.
Durch diese Aussage liegt er natürlich im Streit mit der PDS-Bundestagsabgeordneten Christine Ostrowski, die in der Minimalforderung, alle Strecke so zu erhalten, wie sie im Moment bestehen, kein Hindernis sieht, neue Strecke anzulegen.
27. Februar, SZ Kommt nun der Straßenbahn-Entscheid?
Der Oberbürgermeister der Stadt, Herbert Wagner, will den Bürgerentscheid zum Erhalt des Dresdner Straßenbahnnetzes in einer Verwaltungsvorlage an den Stadtrat für zulässig erklären. Aber mit der Einschränkung, sinnvolle Änderungen am Netz müßten erlaubt sein. Die Initiatoren hingegen wollen das nur annehmen, wenn alle sinnvollen Änderungen aufgelistet werden, andernfalls kommt es zu einem Bürgerentscheid.
1. März, SZ 1999 keine neuen Stadtbahnen
Die Straßenbahnen in Dresden werden nicht ganz so schnell modernisiert sein wie die Busse, bei denen im Sommer die letzten 7 noch in Betrieb stehenden Ikarus-Busse durch neue Gelenkbusse ersetzt werden.
Von den derzeit 450 Fahrzeugen bei der Bahn sind erst 60 NGT-Wagen, aber auf ganze Wagenzüge umgerechnet stellt sich das Verhältnis etwas besser dar, denn dort ist bereits etwa jeder dritte Zug ein neues Modell.
In diesem Jahr werden die Verkehrsbetriebe keine neuen Wagen kaufen, dafür gibt es aber kleine Veränderungen innerhalb der Bahnen. Der Platz für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer soll schrittweise vergrößert werden und auch der Haltestellentaster soll, ähnlich wie in den Bussen dazu dienen, dass der Fahrgast anzeigt ob er aussteigen will oder nicht.
Neu ist außerdem auch der NGT-Fahrplan, den die DVB ab März oder April herausbringen wollen und der vor allem älteren oder behinderten Menschen zeigt, wann die nächste Bahn mit behindertengerechten Einstieg an ihrer Haltestelle hält und können so gezielt zur Haltestelle laufen, ohne dort noch lange zu warten.
In den Jahren 2000 und 2001 sollen dann wieder 23, diesmal aber längere, NGT's (NGT8) kommen. Diese haben dann mehr Kapazität und schon jetzt ist zum Beispiel geplant, ab dem Fahrplanwechsel Ende November 2 gekoppelte NGT6-Wagen auf der Linie 2 durch die Stadt rollen zu lassen.
2. März, SZ Vogelwiese mit extra Bahnanschluss
Das neue Liniennetz wurde in den letzten Wochen durch Eingaben und Wünsche der Bürger vor allem bei den Buslinien noch etwas verbessert.
Für die Straßenbahn am relevantesten könnte der Vorschlag sein, die Linie nach Johannstadt, die ja aufgegeben, aber immer noch befahrbar sein wird, für den Ausflugsverkehr zu den Zeiten der Vogelwiese (großer Rummel) zu nutzen. Sonderfahrten könnten dann die Vergnügungssüchtigen aus dem Stadtzentrum dorthin bringen und das Parkplatzproblem ein wenig lindern.
3. März, SZ Gleisbau auf der Warthaer Straße in Leutwitz
Zwischen der Gottfried-Keller-Straße und der Gleisschleife kommt es ab heute 3.30 Uhr bis zum Freitag, 9. 3., 3.30 Uhr zu Erneuerungen an den Gleisen an der Gleisschleife sowie an der Ausfahrt Warthaer Straße.
Linie 1 fährt von Tolkewitz nur bis zur Waltherstraße, von dort gibt es SEV nach Leutewitz. Arbeiten an den Straßenbahnanlagen
Zwischen dem 12. März, 20 Uhr bis zum 15. März, 5 Uhr kommt es auf dem Straßburger Platz zu Arbeiten an den Gleisanlagen. Gleichzeitig wird auf der Grunaer Straße Rasengleis neu verlegt.
4. März, SZ 23 neue Straßenbahnen
Die Verkehrsbetriebe wollen bis zum Jahr 2001 insgesamt 23 neue Stadtbahnen in Bautzen kaufen. Die alten Tatrafahrzeuge sollen schrittweise abgelöst werden.
5. März, SZ Heimliche Pläne für Preiserhöhung
Der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) hat statt der erhofften 12 % Mehreinnahmen durch den Zusammenschluss nur 7 % mehr eingenommen. Dadurch fehlen jetzt 4 Millionen veranschlagte Mark und die will man sich, so lautet es zumindest vom VVO.
Die Verkehrsbetriebe wehren sich gegen solche Behauptungen und sagen, dass die 10 prozentige Erhöhung der Fahrpreise, die ja immerhin wieder 6 Mio. Mark mehr in die Kassen der DVB bringen würden, kein Gesprächsthema seien (siehe 20. Februar).
Andererseits fordern die Verkehrsbetriebe eine Senkung der Ausgleichszahlungen an die anderen Mitglieder des VVO, denn die DVB verdienen nur deshalb soviel, weil sie dass am dichtesten und effizientesten Netz im Verbund haben und deshalb auch die größten Zuwachsraten und die meisten Fahrgäste haben.
Der VVO dagegen mahnt den Gemeinschaftssinn an, denn wenn heute jemand aus Dresden nach Hoyerswerda fährt, kauft er sein Ticket gleich in Dresden und nicht wie früher in jedem Tarifabschnitt von neuem. Auch beim Marketing müsse die DVB mehr Bereitschaft zur Zusammenarbeit zeigen. So zum Beispiel weigern sie sich, das Logo des VVO's auf ihren Bussen und Bahnen zu präsentieren, außerdem wollen die DVB die Kundenzeitschrift des VVO in Dresden in ihren Verkehrsmitteln nicht vertreiben.
6. März, SZ Straßenbahnen auf anderen Wegen
Die Verkehrsbetriebe nutzen das Wochenende, um an verschiedenen Stellen in der Stadt Arbeiten an den Gleisen durchzuführen. Fritz-Löffler-Straße: Von heute, 7 Uhr bis morgen 20 Uhr wird auf der Straße "gebuddelt". Deshalb fährt Linie 3 ab dem Pirnaischen Platz über den Külz-Ring zum Bahnhof Mitte, genauso wie die Linie 5. Vom Pirnaischen Platz über den Hauptbahnhof nach Plauen bzw. Südvorstadt gibt es dann SEV. Lübecker Straße: Bis Montag, 8. März, 3.30 Uhr ersetzen die DVB die alten Gleisplatten durch eine neue Decke. Die Linie 14 fährt stadtwärts ab Altcotta über Hebbelstraße, Hebbelplatz und die Steinbacher Straße zur Pennricher Straße. Landwärts geht es mit der 14 ab der Rudolf-Renner /Lübecker Straße über die Birkenhainer zur Klopstockstraße. Radebeul-West: Auf der Höhe der Moritzburger Straße wird noch bis Montag, 4.10 gebuddelt. Linie 4 fährt deshalb nur bis Radebeul-Ost. Für den Rest der Strecke setzen die DVB Busse als SVE ein.
Dazu kommen noch längerfristige Baumaßnahmen wie auf der Bodenbacher Straße oder der Autobahnbrücke in Hellerau.
10. März, SZ Keine Straßenbahn auf der Leipziger Straße
Wegen der Verlegung einer Wasserleitung auf der Leipziger Straße kann die Bahn im Zeitraum vom 31. Mai bis zum 21. Juni nicht auf diesem Abschnitt fahren. Ab dem 15. März, wenn die Bauarbeiten beginnen, wird in landwärtiger Richtung nur noch die Bahn mittels einer Schranke auf diesem Abschnitt (Puschkinplatz-Konkordienstraße) fahren können.
11. März, SZ Umsteigen soll künftig einfacher werden
An folgenden Straßen und Plätzen soll in nächster Zeit eine Verlegung von Haltestellen die Schaffung von zentralen Umsteigeknoten mit sich bringen: Schillerplatz: Mit dem Umsteigechaos (Busse fahren in landwärtiger Richtung ca. 200 Meter weit entfernt von den Bussen mit Richtung Stadt ab) soll ab Ende November (Fahrplanwechsel) Schluss sein. Dann halten alle Busse (61,83,85) sowie die Straßenbahnlinie 6 und 12 an der Schiller-Gallerie. Niedersedlitz: Hier sollen die Busse und Bahnen alle am Bahnhofsvorplatz ab Ende Mai einen zentralen Halteplatz bekommen. Bergmannstraße: An diesem neuem Umsteigepunkt (Linie 83 ist neu: Striesen - Blasewitz - Loschwitz - Pillnitz - Graupa) sollen alle drei Linien gemeinsam halten können. Pirnaischer Platz: Der Bus der Linie 75 soll künftig an der Haltestelle der Straßenbahnlinien 3, 5 und 8 halten, wofür aber jetzt noch eine neue Fahrspur fehlt. Hauptbahnhof: Wenn die Anlagen am Wiener Platz neu gestaltet sind, sollen die Buslinien einmal unter den Bahnhofsbrücken und einmal an der Gret-Palucca-Straße halten. Neustädter Bahnhof: Mit dem geplanten Ausbau der Antonstraße soll auch hier eine Zentralhaltestelle anstelle der jetzt 3 Haltestellen entstehen. Wasaplatz: Wenn die Lockwitzer Straße saniert wird (Termin steht noch nicht fest) soll hier eine neue, fahrgastfreundliche Haltstelle entstehen. Bahnhof Mitte: Die Pläne für den komfortablen Übergang von S- zu Straßenbahn ruhen im Moment. Die Planung hängt vom Ausbau der Pilotlinie 2 ab, außerdem muss hier auch die DB AG mitspielen.
12. März, SZ Gleisbauarbeiten in der Stadt
Von heute 20 Uhr bis Montag, 15. 3., 3.30 Uhr wird am Postplatz /Schweriner Straße sowie an der Grunaer Straße an den Gleisen gearbeitet. Dabei wird die Asphaltdecke an einigen Stellen noch geschlossen, das Schotterbett verdichtet, sowie auf der Grunaer Straße weiterhin Rasengleis verlegt.
Linie 1 fährt deshalb von Leutewitz kommend ab Waltherstraße über Friedrichstraße, Ostraallee zum Postplatz und ab dem Pirnaischen Platz über Carolabrücke, ALbertplatz und Albertbrücke zur Blasewitzer/ Fetscherstraße.
Linie 2 fährt von Gorbitz über Cotta, Friedrichstraße, Ostraallee zum Postplatz.
Linie 4 fährt ab dem Pirnaischen Platz über den Hauptbahnhof und Lennéstraße zum Straßburger Platz.
SEV gibt es für die Linie 1 und 4 ab Waltherstraße, Schweriner Straße, Postplatz, Straßburger Platz, Fetscherplatz, Blasewitzer Straße/ Fetscherstraße, im Abend-, Nacht- und Wochenendfrühverkehr fährt er bis Blasewitz.
Linie 42 verkehrt nicht, SEV für die Linie 2 und 14 gibt es ab Postplatz über Straßburger Platz, Seidnitz bis nach Kleinzschachwitz.
Gleisbau an der Prohliser Allee
Von heute, 21 Uhr, bis zum 15. März, 3.30 Uhr, werden auf der Kreuzung Prohliser Allee/ Georg-Palitzsch-Straße die Gleise erneuert. Für diese Zeit wird von den VB eine Pendellinie zwischen dem Btf. Reick und der Haltestelle Georg-Palitzsch-Straße eingerichtet.
16. März, SZ Westendring: Trasse ist 5 Monate eher fertig
Wegen der dieses Jahr eher kurzen Frostperiode, dem günstigen, abseits von Wohngebieten gelegenen Bauort und der überdurchschnittlich guten Arbeit der Bauunternehmen wird der Durchstich der Bahntrasse nach Coschütz 5 Monate eher fertig als geplant. Im Dezember, zum ersten Spatenstich waren die DVB noch von einem Jahr Bauzeit ausgegangen, sind aber jetzt froh, verkünden zu können, dass dioe Trasse aller Vorraussicht nach schon im Juni freigegeben werden kann.
Obwohl nach der Fertigstellung der Strecke die Linie 3 künftig meist nach Coschütz fahren wird, bleibt die Gleisschleife in Plauen erhalten und kann so noch von Straßebahnen zum Wenden genutzt werden. Das erste Stück der Trasse wird beiderseits von Anliegerfahrbahnen begrenzt, die dort ein neues Wohngebiet erschliessen sollen, die restliche Strecke wird dann nur noch von einem Rad- und Fußweg gesäumt.
Damit das vormals relativ unberührte Gebiet auch nach dem Bau eine "grüne Oase" bleibt, werden mehr als 200 Bäume und 9000 Sträucher angepflanzt, die Aktion soll im Frühjahr beginnen.
Die Trasse kostet im übrigen rund 11 Mio. Mark und wird zu 75 Prozent von Bund und Land gefördert und ist die erste Neubaustrecke der DVB seit 15 Jahren, als zuletzt das Wohngebiet Gorbitz an das Straßenbahnnetz angeschlossen wurde.
17. März, SZ VW baut in Friedrichstadt
Obwohl ein VW-Gutachtenden Standort Reick favorisiert hatte, ist die Entscheidung über das Logistikzentrum gestern auf Friedrichstadt gefallen. Per Zug und LKW sollen dort die Teile für die neue Nobelkarosse ankommen und auf der Güterstraßenbahn weiter in die Fabrik transportiert werden.
Dafür sprachen vor allem die kürzere Verbindung zum Straßburger Platz (4,5 anstatt 8 km Anfahrtsweg von Reick aus), der Fakt, dass nur ein kurzes Stück neues Gleis zum Güterverkehrszentrum verlegt werden muss und dass die Anfahrt von der Autobahn erheblich kürzer sei als nach Reick.
Ein Nachteil allerdings ist, dass die Anfahrt der Güterstraßenbahnen genau durch das am stärksten befahrene Teilstück des Dresdner Straßenbahnnetzes führt. Alle 2,5 Minuten fährt hier im Berufsverkehr eine Bahn entlang, aber die Planer versprechen, dass die 32 Bahnen pro Tag den Verkehr kaum behindern werden.
Umleitung für die Linien 4 und 51
Wegen der Beseitigung von Winterschäden auf der Sophienstraße (Nähe Postplatz) kommt es heute und morgen von jeweils 9 bis 15 Uhr zu Umleitungen im Straßenbahnverkehr.
Linie 4 fährt zwischen Anton-/ Leipziger Straße und Postplatz über die Marienbrücke und Ostraallee. Zum Erreichen der Haltestellen Palaisplatz und Neustädter Markt steht die Linie 5 zur Verfügung.
Linie 51 fährt über die Carolabrücke und die Wilsdruffer Straße. Die Haltestelle Theaterplatz kann in dieser Zeit nicht bedient werden.
18. März, SZ Verkehrsbetriebe wollen für VW Gleisbau vorziehen
Nachdem die Entscheidung auf das Logistikwerk in Friedrichstadt gefallen ist, unterbreiten die DVB jetzt VW konkrete Angebote wegen der Güterstraßenbahn.
Das Problem dabei ist die von VW geforderte Sanierung und Erneuerung der maroden Streckenabschnitte. Dafür sind mindestens 24 Mio. Mark nötig.
Die Sanierung der Strecke zwischen Löbtauer, Weißeritz- und Jahnstraße würde schon alleine 12 Mio. Mark kosten und sollte erst Ende 2000 in Angriff genommen werden, dann aber sollen schon Autos in der VW-Fabrik montiert werden. Da aber der Abschnitt zu 75% förderfähig ist (Abschnitt der Pilotlinie 2), könnten die Arbeiten vorgezogen werden und so rechtzeitig fertig werden. Dazu müßten aber alle mitziehen und selbst die DB AG müßte eine ihrer Brücken umbauen.
Aber auch andere Strecken sind dringend sanierungsbedürftig, so zum Beispiel die Wiener und Lennéstraße, deren Ausbau je 6 Mio. Mark kosten würde. Sie gehören zu den Ausweichstrecken für den Transport der Autoteile per Güterstraßenbahn und hätten auch ohne VW dringend saniert werden müssen. Ein eigenes Gleisbett könnten dann schon in 2 Jahren diese Straßen zieren.
Aber zu guterletzt möchten die VB nicht, dass andere Baumaßnahmen wegen VW hinten angestellt werden müßten.
19. März, SZ Fahrkartenautomaten jetzt auch international
Die Fahrkartenautomaten der DVB waren bisher für ausländische Gäste kaum bedienbar, das soll sich jetzt aber ändern, indem alle Beschriftungen und Tastaturen zweisprachig (deutsch und englisch) beschriftet werden. Nur die Anzeige kann leider bei dieser Automatengeneration nicht geändert werden.
Mit dieser Aktion ihren 135 stationären und 200 mobilen Geräten sowie Schulungen des Personals mit englischen Grundkentnissen unterstützen die VB die Aktion des Tourismusvereins "Gastfreundliches Dresden - Ich bin dabei" und wollen so mit gutem Beispiel vorangehen, denn die Stadt hat noch großen Nachholebedarf bei der Gastfreundlichkeit gegenüber ausländischen Besuchern. Verspätungen wegen Unfall
Aufgrund eines schweren Verkehrsunfalles auf der Königsbrücker Straße kam es heute morgen zu erheblichen Verspätungen auf der Strecke von und nach Klotzsche.
Der Unfall ereignete sich um 5.25 Uhr auf der Kreuzung mit dem Bischofsweg, wo zwei Passanten gerade die Straße überquerten. Ein VW Polo, der auf dem Bischofsweg fuhr, erfasste bei Personen und überollte sie. Der 27-jährige Mann und seine 30-jährige Begleiterin wurden schwerverletzt ins Krankenhaus gebracht, der 50-jährige Fahrer erlitt leichte Schnittwunden.
Erst gegen 8 Uhr wurde dann die Sperrung für den Verkehr wieder aufgehoben und die Bahn mußte erhebliche Verspätungen wieder ausgleichen.
22. März, SZ Präsidium genehmigt Pilotlinie-Teilabschnitt
Das Regierungpräsidium Dresden hat durch Planfeststellungsbeschluß den von der DVB beantragten Bau des Teilabschnittes Bodenbacher Straße für das Pilotprojekt Linie 2 genehmigt.
Dadurch kann der 538 m lange Abschnitt zwischen Zwingli- und Liebstädter Straße gebaut werden.
23. März, SZ Unfall mit Verletzten
Anstatt zu bremsen fuhr der Fahrer eines Mercedes-Lkw an der Haltestelle Flügelweg gegen 14 Uhr einfach weiter. Ein 9-jähriger Junge, der gerade aus der Bahn stieg, wurde vom Lkw erfaßt und erlitt schwere Verletzungen, so dass er ins Krankenhaus gebracht werden mußte.
26. März, SZ Weichentausch am Albertplatz
Heute ab 20 Uhr werden am Albertplatz (Straßenbahn-Rondell) Gleisbauarbeiten durchgeführt. Dabei werden im wesentlichen 2 Weichen ausgetauscht.
Wegen der bis Montag, 29. 3., dauernden Arbeiten werden die Straßenbahnlinien folgendermaßen umgeleitet:
Linien 3, 7, 8 werden ab Carolaplatz über die Leipziger Straße zum Neustädter Bahnhof umgeleitet, für die Fahrgäste der Linie 3 ist der Albertplatz mit den Linien 6, 7, 8 oder 11 erreichbar. Das Rondell am Albertplatz wird während der gesamten Baumaßnahmen nicht befahren.
26. März, SZ Bleibt Linie 26 doch erhalten?
Den neuesten Projektierungen nach wird über die Waldschlößchenbrücke doch keine Straßenbahn fahren, da die Kosten dafür zu hoch wären.
Deshalb soll die Linie 26 nach der Liniennetzreform doch noch weiterfahren. Dafür müßte aber die Stadt 1,8 Mio. Mark locker machen und für ein Gleisdreieck zum Wenden in der Lindenaustraße wären auch nochmal 3 Mio. Mark zu veranschlagen.
Das alles klingt zwar nach erneuter Belastung der Stadtfinanzen, aber im Vergleich zu den 70 Mio. Mark, die durch den Wegfall der Straßenbahnverbindung über die Elbe frei werden, ist das kaum vergleichbar.
29. März, SZ Wird die Netzumstellung nun verschoben??
Schon lange planen die VB an den Linienänderungen, die Ende November diesen Jahres in Kraft treten sollten. Jetzt aber versagt das Stadtplanungsamt den Plänen die Zustimmung.
Nur die Linie 12, die im Moment sowieso wegen der Bauarbeiten auf der Bodenbacher Straße ruht und der City-Sprinter 51 könnten momentan von den angebotenen Veränderungen durchgesetzt werden.
Als Grund für die negative Einstellung zu den Veränderungen nennt das Amt den Fakt, dass das Bahnkonzept in keinster Weise auf das Straßenverkehrskonzept abgestimmt sei und dadurch anstatt weniger Verkehrs nur zusätzliche Staus entstehen würden, da die Leute den "Liniensalat" nicht verstehen würden.
Entschieden, ob das ganze in den Stadtrat zur Abstimmung kommt oder nicht, wird im Mai durch den Oberbürgermeister, Prognosen auf den Ausgang will allerdings keiner machen.
7. April, SZ Umleitungen bei der Bahn
Linie 3: Weil die Bauarbeiten am Westendring schon so weit vorangeschritten sind, dass der Gleisanschluss an das Netz schon durchgeführt werden kann, wird die Linie 3 nach Plauen bis Anfang Juni nach Südvorstadt verkürzt. Es besteht SEV vom Hauptbahnhof bis nach Plauen über den Nürnberger Platz.
Linie 10 und 26: Wegen der Umverlegung einer Trinkwasserleitung am Straßburger Platz werden die Linien in Richtung Hauptbahnhof bis zum 12. April über den Pirnaischen Platz umgeleitet. Bahnen halten bald nur noch auf Knopfdruck
Weil gerade das Bremsen und Anfahren an Haltestellen den meisten Stromverbrauch bei der Bahn ausmacht und noch dazu nicht an allen Haltestellen Fahrgäste ein- oder aussteigen, wollen die DVB jetzt, genau wie bei den Bussen das "Haltewunschverfahren", d.h. der Fahrgast drückt auf den blauen Haltewunschknopf, damit der Fahrer an der nächsten Haltestelle anhält, einführen.
Einziges Problem sind die alten Tatra-Wagen, die nicht mit den blauen Tastern ausgestattet sind. Sie sollen auch weiterhin an allen Haltestellen anhalten, da sie innerhalb der nächsten Jahre schrittweise gegen die neuen Stadtbahnwagen ausgetauscht werden.
9. April, SZ Ersatzverkehr für Linie 11
Zwischen heute, 20 Uhr bis Montag, 12. April werden auf der Bautzner Straße Deckenschlußschäden beseitigt. Dadurch muss die Linie 11 auf dem Stück zwischen Neustädter Bahnhof und Bühlau durch SEV ersetzt werden. Die Straßenbahn verkehrt nur noch von Zschertnitz bis zur Gleisschleife Eisenbahnstraße.
15. April, SZ Straßenbahnen werden schneller
Die Linien 4 und 10 im Osten der Stadt kommen immer schneller voran. Trotzdem sie keinen eigenen Gleiskörper haben (wegen der baulichen Lage), sollen durch geschickte Einzellösungen zwischen Fetscherplatz und Laubegast in einem Umlauf 3,5 Minuten herausgeholt werden.
Die DVB lassen sich dabei zu 75 % vom Bund fördern, vor allem bei der Umrüstung von Ampeln auf Vorrangschaltung für Busse und Bahnen (wie an der Ampel am Fetscherplatz). Am Pohlandplatz und der Altenberger Straße sollen durch Baumaßnahmen die Straßen verbreitert werden, so dass die Linksabbiegerspuren von der Straßenbahnschiene verlegt werden. Alle diese Baumaßnahmen werden sich bis ins Jahr 2000 hineinziehen, weil der Bau der Pilotlinie die DVB schon genug belasten.
Das Beschleunigungsprogramm soll übrigens auch Abschnitte im Westteil der Linie 4 sowie der Linie 72/76 enthalten.
17. April, SZ Straßenbahnfest in Reick zum 85-jährigen Jubiläum des Straßenbahnhofs
Heute findet in Reick ein Fest statt, das mal wieder die Herzen der Straßenbahnfest höher schlagen läßt.
Neben dem bunten Programm für die ganze Familie gibt es 'ne ganze Menge Technik und Fahrzeuge zu sehen. Zu erwähnen sind vielleicht der Kleine und Große Hechtwagen, der allererste Tatra auf Deutschlands Schienen oder auch der neueste Stadtbahnwagen.
Auf dem Werkhof können Besucher außerdem auch sehen, wie eine Weiche funktioniert oder wie die Feuerwehr einen entgleisten Wagen wieder in die Schienen hievt. Für ganz interessierte gibt es sogar das Angebot, mal selbst gegen Entgelt eine Bahn oder Bus zu fahren. Bürgerentscheid zur Straßenbahn fällt aus
Anstelle aller Dresdner hat der Stadtrat heute entschieden, dass das Streckennetz der Straßenbahn für 3 Jahre bis auf "sinnvolle Eingriffe" erhalten bleibt. Dadurch spart die Stadt 600000 Mark.
Durch den Entscheid ist nun die Aufgabe der Strecke auf der Rudolf-Renner-Straße wieder in Frage gestellt, was aber die DVB kalt läßt, da dies ihrer Meinung nach ein sinnvoller Eingriff ist und zu Einsparungen führt. Der Erhalt der Linien 14 und 26 könne durch erhöhte Zahlungen der Stadt ermöglicht werden.
24. April, SZ Stadtrundfahrt mit erstem Tatrawagen
Zu einer kleinen Probefahrt startete heute der Triebwagen 2000 auf dem Postplatz. Der Auftritt des ersten in Dresden eingesetzten Wagens bildete den Auftakt zu Stadtrundfahrtsaison mit historischen Straßenbahnen. Diese werden in der Sommersaison regelmäßig angeboten werden.
6. Mai, SZ Gleisbauten für VW
Das Güterverkehrszentrum für VW in Dresden-Friedrichstadt bekommt einen Güterstraßenbahnanschluß. Er soll von der Kreuzung Cottaer / Walterstraße parallel zum Emerich-Ambros-Ufer verlaufen und an der Fröbelstraße auf die Pilotlinie 2 treffen. Dann soll die Bahn mitten durchs Stadtzentrum am Altmarkt vorbei zum VW-Gelände am Straßburger Platz rollen.
Vorraussetzung dafür, dass der Güterverkehr die Gleise nicht belastet, sondern auslastet, ist der reibungslose Güterverkehr. Deshalb wollen die Verkehrsbetriebe ab September marode Gleisabschnitte generalüberholen. Mit der Lennéstraße (Teil der Ausweichstrecke über den Hauptbahnhof) soll es dann losgehen.
8. Mai, SZ Jusos für Nachtbusse
Die Jungsozialen Dresdens wollen den Fahrplan der DVB künftig so umgestalten, dass nachts in der Zeit von 0 bis 4 Uhr anstatt von Straßenbahnen nur noch Nachtbusse verkehren. Diese müßten nicht zwangsläufig den selben Hin- und Rückweg nehmen, sondern dem Bedarf angepaßt werden und möglichst viele Veranstaltungsorte anfahren.
Durch dieses neue Nachtlinienkonzept könnten vor allem auch mehr Fahrgäste gewonnen werden, vor allem in den schlecht erschlossenen Wohngebieten am Rand der Stadt.
Die Verkehrsbetrieb wollen aber vorerst nur kleine Änderungen vornehmen und den Nachtverkehr nicht auf den Kopf stellen. Mit dem neuen Linienkonzept (ab Herbst 1999) sollen einige Linien nachts über den Endpunkt hinaus verlängert werden und nach Hellerau und Weißig Anruf-Sammeltaxis benutzt werden. Dadurch werde der Bedarf weitgehend gedeckt.
11. Mai, SZ Kranwagen riß Oberleitung herunter
Auf der Bautzner Landstraße kam es gestern auf Höhe des Ullersdorfer Platzes zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Ein Kranwagen hatte die Oberleitung abgerissen, so dass die Straßenbahn bis Bühlau nicht verkehren konnte. Die Fahrgäste der Linie 11 mußten ab 14.30 Uhr ab Straßenbahnhof Bühlau in Busse umsteigen, die Reparaturen dauerten bis 16 Uhr.
22. Mai, SZ Umstellung des Liniennetzes verschoben
Die Umstellung des Dresdner Liniennetzes wird nun doch nicht, wie ursprünglich geplant, schon Ende November dieses Jahres umgestellt, sondern erst im Jahr 2000.
Der derzeitige Stadtrat kann das Konzept nicht mehr beschließen, nach der Stadtratswahl am 13. Juni wird dann die Zeit zu knapp. Dennoch bleibt der 28. November ein wichtiges Datum, denn dann soll die Bodenbacher Straße wiedereröffnet werden und die Bahn kann wieder rollen.
26. Mai, Dresdner Neueste Nachrichten Einstellung der Linien 12 und 51 doch schon im November?
Die DVB wollen trotz der auf die nächste Legislaturperiode verschobenen Abstimmung über das neue Linienkonzept die Linie 12 und 51 zum 29. November einstellen. Außerdem, so zumindest ist es beabsichtigt, soll die Linie 8 künftig nur noch bis Bahnhof Mitte (Jahnstraße) fahren.
Die Verkehrsbetriebe begründen ihre Absichten damit, dass diese Einstellungen schon lange hätten passieren können, nur dass wegen der Bauarbeiten diese immer wieder zurückgestellt wurden. Die Linie 2 würde nach der Umstellung mit ihren großen Stadtbahnwagen die Verstärkungslinie 12 überflüssig machen, die Linie 11 würde nach dem Wegfall der Linie 51 alle 7 bis 8 Minuten nach Bühlau verkehren, die Verkürzung der Linie 8 wird mit der Tatsache begründet, dass die Linie 9 ab dem 30. Mai auf ihrer alten Strecke nach Friedrichstadt fahren wird.
29. Mai, SZ Bauarbeiten auf der Großenhainer Straße
Die Linie 3 fährt wegen Bauarbeiten zwischen dem Trachenberger Platz und Wilder Mann heute nur bis Trachenberger Platz, SEV gibt es von der Liststraße zum Wilden Mann.
30. Mai, SZ Baustelle auf der Pirnaer Landstraße rückt zum Abzweig Reick
Zwischen Neudobritzer Weg und der Brücke über den Niedersedlitzer Flugraben wird heute der nächste Bauabschnitt der Pilotlinie 2 in Angriff genommen. Straße, Gleisanlagen und die Brücke werden komplett erneuert, im Bereich der Kreuzung Pirnaer Landstraße/ Möranenende werden die Schienen straßenbündig verlegt.
Folgende Umleitungen bestehen ab sofort: Linie 2 wie bisher zwischen Gorbitz und Zwinglistraße, Linie 9 ab Abzweig Prohlis nach Prohlis, es besteht SEV zwischen Btf. Reick und Kleinzschachwitz. Linie 14 verkehrt im Nacht- und Wochenendfrühverkehr bsi Zwinglistraße, im Tages- und Abendverkehr bedient Linie 42 die Strecke Postplatz-Zwinglistraße. Die Linie 49 entfällt.
10. Juni, SZ Eröffnung des Durchstichs nach Coschütz
Mit der Jungfernfahrt des historischen Triebwagens 309, gefolgt vom ersten Dresdner Tatrawagens und der neuen Stadtbahn wurde heute die neue Trasse nach Coschütz in Betrieb genommen.
Die 1,1 km lange Neubaustrecke entstand in der Rekordzeit von nur sechs Monaten und verbindet jetzt Coschütz in direkter Weise mit der Innenstadt und das in nur 14 Minuten im Vergleich zur alten Strecke über die Tharandter Straße, wo es 27 Minuten waren. Im übrigen ist die heutige Eröffnung auch die erste Neubaustrecke bei der Straßenbahn seit den 80er Jahren, wo am 30. Juni 1988 das letzte Teilstück der Strecke nach Gorbitz dem Verkehr übergeben wurde. Vielleicht auch deshalb durften die Dresdner die Strecke zwischen Walpurgisstraße und Coschütz den ganzen Tag kostenlos nutzen, wobei sie auch regen Gebrauch davon machten.
Auch weiterhin soll an der Strecke der Linie 3 nach Coschütz gebaut werden, so soll an der Fritz-Löffler-Straße das Schienenbett an die Seite der Straße verlegt werden und die Gleisschleife in Coschütz saniert werden.
Die nächste Streckenerweiterung wird auch nicht lange auf sich warten lassen, die Planungen für die Verlängerung der Linie 2 von Gorbitz aus nach Gompitz laufen auf Hochtouren, wenn alles klappt wird der Bau noch dieses Jahr begonnen.
18. Juni, SZ Noch kein Vertrag über Güterstraßenbahnen für VW
VW läßt sich in puncto Logistik für das neue Werk viel Zeit. Die DVB haben zwar schon vor Wochen ein Angebot für den Güterverkehr zwischen Logistikzentrum Friedrichstadt und Straßburger Platz unterbreitet, bis jetzt aber keine Antwort erhalten. Trotzdem es noch keine Zusagen gibt, wollen die VB schon bald mit dem Streckenausbau beginnen, da ein Großteil der Strecken für den Gütertransport ohnehin bald erneuert werden müßte. Wenn die Zusammenarbeit mit der Stadt klappt, soll die Lennéstraße schon ab September ausgebaut werden.
19. Juni, SZ Baufortschritt bringt Änderungen
Wegen der Fortschritte beim Bau auf der Bodenbacher Straße fährt die Linie 14 ab heute, 4.15 Uhr ab Postplatz weiter als Linie 8 und nur im Abendverkehr bis Zwinglistraße. Die Linie 42 nur noch im Tagesverkehr bis Zwinglistraße.
22. Juni, SZ Bauarbeiten auf der Bautzner Straße
Wegen Bauarbeiten auf der Bautzner Straße zwischen Rothenburger Straße und Albertplatz kommt es zu folgenden Umleitungen:
Linie 6 wird mit der Linie 11 kombiniert und verkehrt zwischen Niedersedlitz und Bühlau. Linie 11 wird verkehrt und verkürzt nur noch zwischen Zschertnitz und Bahnhof Neustadt, ebenso die Linie 26 von Johannstadt kommend. Die Linie 51 von Gorbitz aus kommend endet vor dem Neustädter Bahnhof. SEV gibt es zwischen Eisenbahnstraße und Bautzner/ Rothenburger Straße. 200 neue Wartehäuschen
In den nächsten fünf Jahren soll die Stadt 200 neue Bus- und Bahnhaltestellenhäuschen der Firma JCDecaux erhalten. Diese sollen vor allem die noch verbliebenen Klinker- und Betonbuden ablösen, die vielfach nur noch zum Vandalismus einladen oder als Toilette herhalten.
24. Juni, SZ Kleine Linienänderung beschlossen
Auf seiner letzten Sitzung nach 5 Jahren Arbeit hat der Stadtrat heute beschlossen, die Vorlage der DVB zu genehmigen. Zum 28. November werden nun die Linien 12 und 51 eingestellt, die Linie 8 bis zum Bahnhof Mitte verkürzt. Diese Einsparungen bringen der DVB nach eigener Aussage 700 000 Mark Einsparung.
26. Juni, SZ Veränderungen wegen Elbhangfest
Wegen des Elbhangfestes, gibt es heute und morgen einige Änderungen bei den Straßenbahnen, um den Service zu verbessern. Linie 1 wird bis Laubegast verlängert, die Linie 6 verkehrt tagsüber im 10-Minuten-Takt, im EV für die Linie 14 fährt der Bus bis Kleinzschachwitz.
28. Juni, SZ Zusammenstoss zweier Straßenbahnen
Gestern kam es gegen 18.16 Uhr zum Zusammenstoß zweier Straßenbahnen am Lennéplatz. Dabei war ein Zug der Linie 13 in Richtung Prohlis und ein Zug der Linie 11 in Richtung Bühlau beteiligt. Es gab keine Verletzten, jedoch wurden beide Bahnen beschädigt und entgleisten, so dass die Feuerwehr sie wieder auf die Schienen heben mußte. Die Unfallursache wird noch geklärt, beide Fahrer gaben an, freie Fahrt gehabt zu haben.
2. Juli, SZ Störung des Straßenbahnverkehrs durch Unfall
Wegen eines Unfalls auf der Hansastraße/ Ecke Fritz-Reuter-Straße, bei der ein umgestürzter Lichtmast die Oberleitung zeriss, konnte heute morgen die Straßenbahnlinie 13 nicht zwischen Lennéstraße und Liststraße verkehren. Die VB setzten zwar Busse als SEV ein, diese mußten aber aufgrund des Staus, der durch den Unfall und die Aufräumarbeiten entstanden war (ca. 50 000 Autos), großräumig über Hauptbahnhof, Albertplatz und Großenhainer Straße umgeleitet werden. Erst gegen 8.30 Uhr hatten die DVB eine Ersatzkonstruktion in Betrieb nehmen können, so dass die Bahn wieder fahren konnte. Auch auf der Königsbrücker Straße ging wegen des Staus auf den Linie 7 und 8 gar nichts mehr.
3. Juli, SZ Spatenstich für Trasse nach Gompitz noch 1999
Da die Planungen für die Trasse weit genug vorangeschritten sind, wollen die Verkehrsbetriebe noch in diesem Jahr den 1. Spatenstich für die Trasse nach Gompitz machen.
Die neue Trasse soll 2,4 Kilometer lang sein, ab dem Btf. Gorbitz parallel zur Coventrystraße verlaufen, diese dann überqueren, der B 173 ein Stückchen folgen, dann nach Norden schwenken, vorbei am Kim-Hotel und an den Gompitzer Neubauten und in Pennrich enden. Die Kosten in Höhe von 25 bis 33 Mio. Mark werden zu 75 % vom Bund getragen.
9. Juli, SZ Verkürzung der Linie 4
Ab 18 Uhr bis zum 12. Juli, 3.30 Uhr verkehrt die Linie 4 wegen Gleisbauarbeiten auf der Meißner Straße in Radebeul nur bis Mickten (Dreyßigplatz). Bis Weinböhla gibt es SEV.
16. Juli, SZ Pläne für Lennéstraße konkretisiert
Die Lennéstraße wird vorraussichtlich ab Mitte September saniert und im März/ April 2000 fertiggestellt werden. Die DVB wollen dann in Straßenmitte ein seperates, um 8 cm höheres Gleisbett schaffen. Außerdem soll die Haltestelle am Stadion entfallen.
18. Juli, SZ Neue Gedichte in Bahnen
Ab heute können Leseratten in den Bussen und Bahnen der Stadt wieder neue Gedichte lesen. Nach Angaben des organisierenden Vereins Stadt-Gespräch wurden Arbeiten von Dresdner Schüler und Schülerinnen ausgewählt, es gibt zum Auftakt eine Lesung im Straßenbahnwagen.
20. Juli, SZ Linie über Waldschlößchenbrücke
Die Grünen haben heute im Stadtrat den Vorschlag gemacht, die Linie 8 künftig von Hellerau aus über die Stauffenbergallee, Waldschlößchenbrücke, Fetscherplatz, Straßburger Platz und Pirnaischen Platz zum Hauptbahnhof zu führen. Dadurch würde eine Straßenbahn über die Waldschlößchenbrücke doch noch möglich sein und es entstehe eine attraktive Verbindung.
Die DVB aber lehnen das Projekt ab, weil dadurch nur 2500 Kunden gewonnen würden, außerdem würde sich das Angebot auf der Strecke Königsbrücker Straße - Külz-Ring verschlechtern. Waldschlößchenbrücke ohne Straßenbahn
Mit der neuen konservativen Mehrheit im Stadtrat (39 zu 30 Stimmen) wurde heute der Vorschlag des OB's angenommen, der die Waldschlößchenbrücke ohne Straßenbahn bauen will. Dadurch sinken die Kosten durch Einsparungen bei der 3. Tunnelröhre von 297,3 auf 271,7 Millionen Mark. Bis zum 20. September sollen die Planungen fertig sein, der OB soll schon am 15. September über die Auswirkungen des Baus informieren können.
23. Juli, SZ Erstes neues Wartehäuschen eingeweiht
Heute wurde in Gorbitz am Merianplatz die erste von 200 neuen Haltestellen der Bestimmung übergeben. Vor allem in Gorbitz sollen die neuen Haltestellen entstehen, zumal es hier noch viele alte Betonhäuschen aus DDR-Zeiten gibt, die den Vandalismus magisch anziehen. Die Stadt kostet der Bau der Wartehäuschen keinen Pfennig, der Betreiber JCDecaux finanziert sie aus den Werbeeinnahmen durch die Vermietung der Werbeflächen.
24. Juli, SZ Straßenbahnwagen verwüstet
In einem Beiwagen der Linie 6, der in Richtung Niedersedlitz unterwegs war, haben heute Unbekannte schwere Verwüstungen angerichtet. Sie rissen 12 Sitze aus ihrer Verankerung und bogen die Haltegriffe um.
27. Juli, SZ Grundsteinlegung bei VW und Veröffentlichung der Güterstraßenbahnpläne
Bei der heutigen Grundsteinlegung für die "Gläserne Faktur", der unter anderem auch Ministerpräsdident Biedenkopf und Bundeskanzler Schröder beiwohnten, wurden seitens der DVB auch die Pläne für die Güterstraßenbahn vorgestellt.
Die Bahn ist auf den Namen "CarGo-Tram" getauft, soll 60 m lang, 2 m breit sein und wird in den nächsten Tagen europaweit ausgeschrieben.
30. Juli, SZ Fliegerbombe legt Hauptbahnhof und Umgebung lahm
Heute, gegen 11.55 Uhr wurde bei Aushubarbeiten am Wiener Platz eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Sofort riegelten 150 Polizisten das Gebiet weiträumig ab, so dass bei der Entschärfung der Bombe keine Personen gefährdet werden konnten. Auch die Straßenbahnen mußten umgeleitet werden.
Die Linien 3, 5, 7, 9, 10, 11 und 26 mußten zwischen 16 und 18.40 umgeleitet werden, die DVB gehen von mindestens 29 000 Betroffenen Personen aus. Um 18.37 Uhr aber war die Bombe entschärft, so dass dann der Verkehr rollen konnte.
10. August, SZ DVB wollen beim Stadtfest präsent sein
Da die Vorbereitungen für das Dresdner Stadtfest 1999 vom 20. - 22. August schon auf Hochtouren laufen, haben die DVB heute bekannt gegeben, dass sie sich mit einem historischen Straßenbahnkorso präsentieren werden.
Am 21. August wir dieser sich ab 9.30 Uhr auf der Augustusbrücke aufstellen und dann den Weg Theaterplatz, Dr. Külz-Ring, Pirnaischer Platz, Carolaplatz, Neustädter Bahnhof, Marienbrücke und Postplatz einschlagen. Am Sonntag, 22. August werden sie sich ab 17.30 Uhr auf der Brücke präsentieren und dann zurück ins Depot Trachenberge einrücken. Beide Touren werden für die Passagiere kostenlos sein.
Außerdem verkehren aber auch Einheitstriebwagen ET/EB oder die Kinderstraßenbahn "Lottchen" ums Festgelände. Am Wochenende verkehren sie zwischen 10.30 und 17.30 Uhr im 20-Minuten-Takt. Auch in die Außenbezirke rollen die Bahnen, so zum Beispiel die Gotha-Wagen nach Wölfnitz, die Tatra-Wagen nach Bühlau, der Triebwagen 309 zum Schillerplatz und der MAN 1644 nach Coschütz.
11. August, SZ Sonnenfinsternis in Dresden (91,8 % Verdeckung): Die Straßenbahnen bleiben stehen
Wegen der Verdunkelung der Sonne durch den Mond um 12.41 am heutigen Tag bleiben die Bahnen der DVB von 12.38 Uhr bis 12.43 Uhr stehen, so dass Fahrgäste aussteigen können, um die Sonnenfinsternis zu beobachten. Natürlich fahren die Bahnen dazu die nächsten Haltestelle an, schließlich geht die Betriebssicherheit vor.
Freitag, der 13. August, SZ Gleisbauarbeiten in Räcknitz
Weil auf der Räcknitzhöhe eine Weiche gewechselt wird, fährt die Linie 11 ab heute, 21 Uhr bis Montag, 16. August, 3.30 Uhr nicht nach Zschertnitz, sondern über den Wasaplatz zur Wendestelle Hugo-Bürkner-Straße. Nach Zschertnis gibt es SEV per Bus. Probleme mit der sanierten Gleisschleife in Plauen
Obwohl die meisten Bahnen der Linie 3 jetzt nach Plauen fahren, gibt es immer noch Züge, die in Plauen wenden. Doch die Gleisschleife in Plauen, die im Zuge des Neubaus der Strecke nach Coschütz saniert wurde, bringt die Bahnen zum Quietschen, was die Anwohner sehr stört. Ein DVB sagte, dass sich die neuen Schienen erst auf das Radprofil der Wagen einstellen müßten, was durchaus ein halbes Jahr dauern könnte. Um aber das Problem etwas zu lindern, hat man die maximal zulässige Geschwindigkeit der Fahrzeuge in der Schleife auf 10 km/h begrenzt und schmiert täglich die Schienen mit einem ökologisch vertretbaren Schmiermitteln. Außerdem wird in die Schienen eine Nut gefräßt, in die ein spezielles Stahlgemisch eingelassen wird, was auch zur Rauschminderung beitragen soll.
16. August, SZ Räuber in der Bahn eingesperrt
Weil eine Straßenbahnfahrerin am heutigen Abend sehr aufmerksam beim Fahren ihrer Strecke war, konnte die Flucht von Tätern verhindert werden.
An der Haltestelle Pirnaischer Platz nahmen die 3 jungen Männer einen ahnungslosen 55-jährigen ins Visier, schlugen ihn ins Gesicht und drücken ihn gegen die Glasscheibe der Bahn und entreißen ihm das Portemonnaie. Nach der Tat flüchten sie in die Bahn, was die Fahrerin bemerkt, sofort die Leitstelle benachrichtigt und die Türen verriegelt. Kurz darauf erscheint die Polizei und nimmt die 3 Verbrecher vorläufig fest, sie werden noch in der Nacht verhört.
19. August, SZ Bürger wollen neue Haltestelle
Die Anwohner des neuen Viertels Augustusbergstraße im Dresdner Osten sind unzufrieden mit der DVB. Der Grund ist, dass die Haltestellen der gleich in der Nähe vorbeifahrenden Bahnen Liebstädter Straße und Zwinglistraße einfach zu weit entfernt von ihrem Wohnort sind. Deshalb fordern sie eine zusätzliche Haltestelle auf Höhe ihres Wohngebietes. Dies geht aber laut DVB-Sprecher Torsten Opderbeck nicht, da alle Planungen schon abgeschlossen sind und das Geld aufgebraucht ist. Als einzigste Lösung sieht er die Stadtteilerschließung mit einem kleinem Bus, so wie es in Nickern schon passiert ist.
20. August, SZ Stadtfest 1999
Wegen des Dresdner Stadtfestes 1999 kommt es bei der Straßenbahn zu einigen Änderungen.
Die Augustusbrücke kann von heute 16 Uhr bis Montag 3.30 Uhr nicht befahren werden. Deshalb wird die Linie 4 über die Marienbrücke und Ostraallee umgeleitet. Zwischen Südvorstadt und Bahnhof Neustadt wir die Linie E5 als Verstärkungslinie fahren. Auf den Linie 2, 4, 7, 9, 11, 14 und 42 wollen die VB am Sonnabend von 23.30 Uhr bis 1 Uhr und am Sonntag von 9 bis 13 Uhr einsetzen.
27. August, SZ Gleisarbeiten an der St. Petersburger Straße
Wegen der Auswechselung einer Weiche und Gleisen am Pirnaischer Platz und der Gleisbettverdichtung Richtung Rathenauplatz könne auf diesem Abschnitt in der Zeit von heute, Freitag, 4 Uhr bis Montag, 30. August, 3.30 Uhr keine Bahnen verkehren.
Die Linien 3, 7 und 5 verkehren in dieser Zeit auf der Strecke Külz-Ring - Postplatz - Augustusbrücke, die Linie 8 ebenfalls ab Postplatz über die Augustusbrücke. Die Haltestelle Rathenauplatz kann in der Zeit der Baumaßnahmen nicht bedient werden.
3. September, SZ Gleisbauarbeiten an der Hansastraße
Von heute 21 Uhr an bis zum 6. September, 3.30 Uhr sowie vom 10. September, 21 Uhr bis zum 13. September, 3.30 Uhr kommt es zu Gleisbauarbeiten am Bahnhof Neustadt/ Hansastraße.
Die Linie 3 wird an diesen Wochenenden verkürzt bis Bahnhof Neustadt, zwischen dem Bahnhof und Wilder Mann gibt es SEV.
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